Staubsauger Test – so finden Sie den passenden Staubsauger

Ein guter Staubsauger gehört zu den wichtigsten Geräten in jedem Haushalt. Muss ein neuer Staubsauger gekauft werden, ist die Modellvielfalt der angebotenen Staubsauger für viele kaum noch zu durchschauen und nicht jeder Staubsauger eignet sich für jeden Bedarf. Manche Modelle sind universell verwendbar, andere dagegen nur für spezielle Aufgaben geeignet. Einen Überblick über die Funktionsweisen und Unterschiede der verschiedenen Typen und wie Sie für sich den passenden Staubsauger finden, zeigt dieser Staubsauger Vergleich.

Inhaltsverzeichnis

Von der Handpumpe zum Saugroboter – die Geschichte des Staubsaugers kurz erzählt

Die Geschichte des Staubsaugers begann vor rund 150 Jahren in den USA, als ein findiger Mensch den ersten handbetriebenen Staubsauger entwickelte hat. Dieses Gerät war nicht viel mehr, als ein umgekehrt funktionierender Blasebalg mit einem außen angebrachten Stoffsack, der als Staubbeutel diente. Dank der immer größeren Verbreitung des elektrischen Stroms und immer kleiner werdenden Elektromotoren gelang im Jahr 1906 dem Amerikaner James Murray Spangler aus einem Holzkasten, einem Ventilator und einem Kissenbezug den ersten brauchbaren elektrischen Staubsauger zu bauen. Er ließ sich seine Erfindung 1908 patentieren und verkaufte sie anschließend an seinen Cousin, der elektrische Staubsauger unter dem Namen Hoover in den nächsten Jahren weltweit bekannt machte. In England ist der Name Hoover seitdem ein Synonym für Staubsauger.

In den ersten Jahrzehnten konnten sich nur sehr wohlhabende Leute die teuren Staubsauger leisten. Besondere Beliebtheit bei denen, die es sich leisten konnten, erfreuten sich in der ersten Hälfte des vergangen Jahrhunderts die sogenannte Hausstaubsauger. Diese großen Staubsaugeranlagen bestanden aus einem zentralen, meist im Keller des Hauses installierten Sauger und Anschlüssen für lange Saugrohre in den wichtigsten Räumen des Wohnbereiches.

Seit den späten 1950er und frühen 1960er Jahren, zu Zeiten des Wirtschaftswunders, wurden Bodenstaubsauger wirklich handlich und mobil. Immer mehr Hersteller brachten unterschiedliche Modelle auf den Markt, die sich eine stetig wachsender Käuferkreis auch leisten konnte. In der Mitte der 1980er Jahre wurden die ersten Hand-Akkusauger und fast gleichzeitig die ersten beutellosen Staubsauger von Dyson verkauft. Seit ein paar Jahren setzen die Hersteller zunehmend auf autonome Staubsaugerroboter, mit denen die Hausreinigung noch komfortabler werden soll und die aktuell den neuesten Stand in der Staubsaugerentwicklung darstellen. Trotz der langen Entwicklungsgeschichte funktionieren Staubsauger heute dennoch nach dem gleichen Prinzip wie vor 150 Jahren.

Wie finde ich den besten Staubsauger für mich?

Vor dem Kauf eines neuen Staubsaugers lohnt sich der Blick in einen Staubsauger Test oder Staubsauger Vergleich. Nutzen Sie dabei insbesondere die Staubsauger Test der renommierten Testinstitute wie Stiftung Warentest oder ÖKO Test. Bei einem Staubsauger Test seriöser Testlabore erhalten Sie vergleichbare Ergebnisse und können sich auf die Bewertung der verschiedenen Modelle verlassen.
Eine weitere Möglichkeit, wie Sie den optimalen Staubsauger für sich finden ist, dass Sie sich an den Bewertungen anderer Käufer orientieren. Nutzen Sie für Ihren persönlichen Staubsauger Vergleich die in vielen Onlineshop wiedergegebenen Kommentare und Bewertungen für einen guten Überblick, welcher Staubsauger von anderen Käufern empfohlen wird und für Sie infrage kommen könnte. Behalten Sie dabei aber immer im Auge, was für Sie wichtig ist. Müssen Sie regelmäßig große Flächen reinigen, oder suchen Sie einen kleinen, handlichen Staubsauger für eine 2-Zimmer Wohnung, der sich leicht in einem Schrank verstauen lässt? Überlegen Sie sich diese und ähnliche Fragen, bevor Sie einen Staubsauger Test zurate ziehen und einen neuen Staubsauger kaufen. Weitere Informationen, worauf Sie achten sollten, bevor Sie eine neuen Staubsauger kaufen, finden Sie in diesem Ratgeber unter dem Punkt: „Worauf Sie beim Kauf eines Staubsaugers achten sollten“.

So funktionieren Staubsauger

Der Aufbau eines Staubsaugers ist prinzipiell bei allen Geräten gleich. Im Gehäuse des Staubsaugers befindet sich ein Motor, der ein Gebläse antreibt. Das Gebläse erzeugt einen Unterdruck, durch den die Außenluft und damit Staub und Schmutz über das Saugrohr in das Gehäuse gesaugt werden. Der Unterschied zwischen den verschiedenen Staubsaugertypen liegt darin, wie der Staub aus der angesaugten Luft entfernt und im Gehäuse gehalten wird. Drei unterschiedliche Methoden sind für die Lufteinigung gebräuchlich: Staubbeutel, Zyklone und Wasserfilter. Die grundsätzliche Unterteilung der Staubsauger im Staubsauger Test erfolgt in Staubsauger mit Beutel und beutellose Staubsauger. Staubsauger ohne Beutel nutzen Wasserfilter oder Zyklone.

Staubsauger mit Beutel – Funktionsweise, Vor- und Nachteile

Staubsauger Test

Bei einem Staubsauger mit Beutel sitzt der Staubsaugerbeutel im Gehäuse direkt hinter der Öffnung, durch die die angesaugte Luft über das Saugrohr in den Staubsauger geleitet wird. Hinter dem Staubsaugerbeutel befinden sich Motor und Gebläse. Wird Luft angesaugt, muss diese durch den Staubbeutel und wird gefiltert. Der Staub wird im Beutel gesammelt. Die Staubbeutel bestehen entweder aus mehreren Lagen luftdurchlässigem Papier oder aus einem feinen Vliesstoff. Wegen der Luftdurchlässigkeit kann der Staubbeutel feine Staubpartikel nicht aus der Luft filtern.
Damit feiner Staub und damit oftmals auch Allergene nicht mit der Abluft in den Raum geblasen werden, befindet sich zwischen dem Staubbeutel und dem Gebläse ein weiterer sehr feiner Filter, der diesen Staub auffängt. Danach wird die Luft durch den Motor geführt, kühlt den Motor und gelangt anschließend wieder aus dem Gehäuse in die Umgebung.

Bei den meisten Staubsaugern mit Beutel wird zum Schutz von Motor und Gebläse noch ein relativ grober Filter vor dem Gebläse eingebaut. Der Grobfilter sorgt dafür, dass bei einer Beschädigung des Staubbeutels keine größeren Teile in das Gebläse oder den Motor gelangen können. Hinzu kommt bei hochwertigen Staubsaugern mit Beutel noch ein Microfilter hinter dem Motor, der feinsten Kohlenstaub von den Bürsten des Motors aus der Abluft herausfiltert.

Staubsauger mit Beutel sind gewissermaßen die Klassiker unter den Staubsaugern und gehören seit den 1950er Jahren zur Standardausstattung fast jeden Haushalts. Wie jedes Gerät haben auch diese Staubsauger im Staubsauger Test typische Vor- und Nachteile an den Tag gelegt.

Die Vorteile eines Staubsaugers mit Beutel sind die bewährte Technik, die große Auswahl mit vielen verschiedenen Modellen unterschiedlicher Hersteller und der zum Teil sehr günstige Preis.

Nachteilig sind jedoch die teilweise recht hohen Folgekosten für Ersatzstaubbeutel. Dies liegt in vielen Fällen daran, dass fast jeder Beutelstaubsauger einen speziellen Beuteltyp benötigt. Dadurch ist die Auswahl bei den Ersatzbeuteln für ein bestimmtes Staubsaugermodell meist gering und die Preise sind entsprechend hoch.
Ein weiterer Nachteil betrifft zumindest Menschen mit einer Hausstauballergie. Zwar sorgen bei entsprechend ausgerüsteten Beutelstaubsaugern spezielle Filter dafür, das Allergene fast vollständig aus der Abluft des Staubsaugers herausgefiltert werden, wenn der Staubbeutel gewechselt werden muss, wird jedoch immer mehr oder weniger Staub aufgewirbelt und gelangt in die Umgebung. Nicht zuletzt hat dieser Nachteil zur Entwicklung von beutellosen Staubsaugern und Staubsaugern mit Wasserfilter geführt.

Beutellose Staubsauger – Funktionsweise, Vor- und Nachteile

Das Prinzip des Zyklons, mit dem ein beutelloser Staubsauger Staubpartikel aus der Luft entfernt, ist seit Jahrzehnten von großen, in der Industrie verwendeten Filteranlagen bekannt. Die vom Staubsauger eingesaugte Luft wird bei einem Sauger mit einem Zyklon seitlich in ein röhrenförmiges, meist leicht konisches Gehäuse eingeblasen. Dadurch entsteht im Gehäuse ein schneller Luftwirbel (daher der Name), der die Staubpartikel nach außen an die Wand des Gehäuses drückt. Der Staub rutscht entlang der Wand nach unten und fällt schließlich in den Sammelbehälter. Die Luft in der Mitte des Wirbels ist weitestgehend frei von Staub, wird nach oben abgesaugt und aus dem Staubsauger in die Umgebung ausgeblasen.

Beutellose Staubsauger mit mehreren Zyklonen, sogenannte Multizyklone, reinigen die Luft in zwei Stufen. Für das Entfernen von größeren Staubpartikeln wir die eingesaugte Luft zunächst in einen großen, meist zentral angeordneten Zyklon eingeblasen und gesäubert. Zum Entfernen feiner Staubpartikel wird die Luft anschließend in mehrere kleine Zyklone geleitet, in denen durch eine noch schnellere Rotation der Luftwirbel der feine Staubanteil fast vollständig aus der Luft entfernt wird. Danach wird die Luft wieder an die Umgebung abgegeben.

Die Wirkung eines Zyklons wird im Wesentlichen von der Luftgeschwindigkeit im Wirbel bestimmt. Je höher die Luftgeschwindigkeit ist, um so mehr und kleinere Staubteilchen werden nach außen gedrückt und können im Sammelbehälter aufgefangen werden. Einfache Zyklone sind daher oft noch mit einem zusätzlichen Feinstaubfilter ausgerüstet, der in regelmäßigen Abständen ausgewechselt oder unter fließendem Wasser gereinigt werden muss. Der Sammelbehälter kann bei allen Typen einfach in die Toilette oder den Abfalleimer entleert und anschließend ausgewaschen werden.

Beutellose Staubsauger mit Zyklonen sind seit Mitte der 1980er Jahre erhältlich. Die ersten Generationen dieser Staubsauger, insbesondere die Modelle des Pioniers Dyson, waren und sind zum Teil auch heute noch, sehr teuer. Mittlerweile tummeln sich auch auf diesem Markt viele verschiedene Hersteller, die beutellose Staubsauger in unterschiedlichen Preisklassen anbieten.

Der große Vorteil der beutellosen Staubsauge ist, dass kein Staubfangbeutel erforderlich ist und die Saugkraft über die Zeit nicht nachlässt. Wegen des fehlenden Staubbeutels entstehen in der Regel auch keine typischen Gerüche, wie bei herkömmlichen Staubsaugern mit Beutel. Zudem entfallen die Kosten für Ersatzbeutel.
Nachteilig sind einzig die Staubentwicklung bei der Entleerung des Sammelbehälters und der für verschiedene Modell noch hohe Preis. Wie jeder Staubsauger Test zeigt, sind jedoch nicht immer die teuersten Staubsauger auch die besten Geräte.

Staubsauger mit Wasserfilter – Funktionsweise, Vor- und Nachteile

Bei einem Staubsauger mit Wasserfilter strömt die eingesaugte Luft durch einen mit Wasser gefüllten Behälter. Durch die dabei im Wasser einstehenden Verwirbelungen wird grober Staub ans Wasser gebunden und bleibt im Behälter. Bei hochwertigen Staubsaugern mit Wasserfilter wird der noch in der Luft vorhandene feine Staub in einem nachgeschalteten, sogenannten Separator aus der Luft entfernt. Der Separator funktioniert dabei ähnlich wie ein Zyklon bei den anderen beutellosen Staubsaugern mit schnell rotierenden Luftwirbeln, durch die die Staubteilchen ins Wasser geschleudert werden. Bei Modellen ohne Separator kommt ein zusätzlicher Feinfilter zum Einsatz, der den feinen Staub aus der Luft herausfiltert, bevor die Luft wieder an die Umgebung abgegeben wird.

Ein Staubsauger mit Wasserfilter bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber den andern Staubsaugertypen, aber auch zwei nicht unerhebliche Nachteile. Der Vorteil ist, wie bei den Zyklon-Staubsaugern, dass kein Beutel erforderlich ist und dadurch die Kosten für Ersatzbeutel entfallen. Ein weiterer Vorteil ist, wie Staubsauger ohne Beutel Tests zeigen, dass der Wasserfilter in Verbindung mit einem Separator für eine sehr gute Staubfreiheit der Abluft sorgt. Und, dadurch, dass der Staub im Wasser gebunden ist, kann auch bei der Entleerung des Behälters kein Staub aufgewirbelt werden. Dies ist insbesondere für Stauballergiker ein großer Vorteil gegenüber allen andern Staubsaugern. Nicht zuletzt verlieren auch Staubsauger mit Wasserfilter über die Jahre keine Saugkraft und können, in Grenzen, auch Flüssigkeiten oder feuchten Schmutz aufsaugen.

Die Nachteile eines Staubsaugers mit Wasserfilter sind seine Größe und, befüllt mit Wasser, das vergleichsweise hohe Gewicht des Gerätes. Aus diesem Grund sind Staubsauger mit Wasserfilter nur als Bodenstaubsauger erhältlich und zudem relativ teuer.

Staubsauger mit 900 Watt im Staubsauger Vergleich – wie gut saugen sie?

Bereits im Juli 2013 wurde von der Europäischen Kommission in der EU-Verordnung Nr. 666 festgelegt, dass die Leistung von Staubsaugern in den folgenden Jahren in 2 Stufen reduziert werden muss. Die erste Stufe betraf alle neuen Staubsauger, die ab dem 1. September 2014 in den Handel gelangten und ab diesem Zeitpunkt eine Leistung von nur noch maximal 1.600 Watt aufweisen durften. Damit war das Ende der mit 2.000 oder 2.400 Watt teilweise deutlich stärkeren Modelle besiegelt. Noch einen Schritt weiter geht die zweite Stufe der Leistungsreduzierung. Danach dürfen ab dem 1. September 2017 nur noch Staubsauger mit einer Leistung von maximal 900 Watt in den Handel gebracht werden.
Die Absenkung der Staubsaugerleistung soll dazu beitragen, den Gesamtenergieverbrauch in der EU zu senken und dadurch den CO2 Ausstoß durch Kraftwerke zu verringern. Im Zuge dieser Verordnung wurden auch neue Grenzwerte zur Lärm- und Staubemission der Geräte sowie Mindestanforderungen an die Staubaufnahme und vor allem an die Lebensdauer festgelegt.

Viele Verbraucher empfinden die EU Vorgaben als Bevormundung und fragen sich, ob ein Staubsauger mit nur noch 900 Watt Leistung überhaupt so gut saugen kann, wie ein Gerät mit 2.000 Watt oder noch mehr Leistung. Jeder Staubsauger Test zeigt jedoch, dass kein Grund für Zweifel an der Leistungsfähigkeit der neuen Staubsauger besteht. Dies hat den einfachen Grund, dass zwar eine hohe Leistungsangabe den Eindruck erweckt, der Staubsauger würde auch entsprechend gut saugen, diese Angabe aber letztendlich nicht viel über die tatsächliche Leistungsfähigkeit aussagt.
Wirklich wichtig für das Leistungsvermögen eines Staubsaugers sind drei unterschiedliche Kennzahlen. Dies sind die maximale Druckdifferenz zwischen dem Luftdruck im Saugrohr und dem Luftdruck der Umgebungsluft, die Geschwindigkeit der Luft beim Einsaugen und die Luftmenge, also der Volumenstrom, der innerhalb einer bestimmten Zeit eingesaugt wird. Bei allen drei Kennzahlen ist vor allem die Konstruktion der Luftwege des Staubsaugers ausschlaggebend dafür, wie hoch die Werte sind. Der Staubsauger Test belegt, dass die Leistung des Motors nur eine untergeordnete Rolle spielt. Schon in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass auch Staubsauger mit weniger als 900 Watt Leistung im Staubsauger Test besser abschneiden können, als die deutlich stärkeren Konkurrenten. Bei einem Staubsauger ist also wichtig, wie viel der Saugleistung vorne an der Düse zur Verfügung steht und nicht die reine Motorleistung.

Das Energielabel für Staubsauger – was bedeuten die Angaben?

Seit dem 1. September 2014 wird auf allen Haushaltsstaubsaugern ein neues Energielabel angebracht. Insgesamt 6 verschiedene Angaben auf dem Energielabel sollen Verbrauchern wichtige Anhaltspunkte zu den Eigenschaften des jeweiligen Modells liefern. Doch was bedeuten die einzelnen Angaben? Hier die Erklärung:


Energieeffizienzklasse: Die Energieeffizienzklasse kennzeichnet den Energieverbrauch eines Staubsaugers im Vergleich zu einem, meist älteren, Referenzmodell. Die Eingruppierung erfolgt in die Klassen A bis G. In Klasse A sind die im Vergleich sparsamsten Staubsauger zu finden. Klasse G bedeutet dementsprechend, der Staubsauger geht vergleichsweise verschwenderisch mit der Energie um.

Jährlicher Stromverbrauch in kWh: Diese Angabe ist ein berechneter Wert. Berechnungsgrundlage sind eine 87 m² große Wohnfläche und 50 x Staubsaugen im Jahr. Wie hoch der tatsächliche Verbrauch sein wird, hängt natürlich von der Größe der eigenen Wohnung und den Reinigungsgewohnheiten ab.

Schallleistungspegel: Diese Angabe kennzeichnet die Lautstärke des Gerätes im Betrieb. Die Angabe erfolgt in Dezibel, abgekürzt dB(A). Hierbei müssen Sie beachten, dass ein um 3 dB(A) höherer Wert eine Verdopplung der Lautstärke bedeutet.

Staubemissionsklasse: Diese Angabe ist ein Anhaltspunkt für die Sauberkeit der Staubsaugerabluft. Die Einteilung erfolgt wie bei der Energieeffizienz in Klassen von A bis G. In Klasse A ist die Abluft am saubersten. Klasse G bedeutet, dass der Staubanteil in der Abluft noch vergleichsweise hoch ist.

Teppichreinigungsklasse: Diese Angabe kennzeichnet, wie gut der Staubsauger Staub aus einem genormten Teppich aufsaugen kann. Auch hierbei werde, Staubsauger in Klassen von A bis G eingeordnet.

Hartbodenreinigungsklasse: Die Klasse kennzeichnet nicht, wie der Name vermuten lässt, die Saugleistung des Staubsaugers auf glatten Stein- oder Holzböden, sondern, wie gut der Staubsauger Staub aus einer genormten Ritze in einer Holzplatte aufsaugen kann. Entsprechend gut oder schlecht ist dann natürlich auf die Saugleistung bei einem glatten Boden. Die Einteilung erfolgt in Klassen von A bis G.

Weitere Informationen sind zu finden unter: http://www.deutschland-machts-effizient.de/KAENEF/Navigation/DE/ntri/ntri.html

Standard Zubehör für Staubsauger

Die breite Bodendüse für Teppiche und glatte Böden gehört zur Serienausstattung jedes Staubsaugers. Die meisten dieser Düsen können mit einem einfachen Kippschalter für das Saugen von Teppich oder glatten Böden umgestellt werden. Bei einigen Staubsaugermodellen werden als Zubehör drei weiteren Düsen für unterschiedliche Aufgabe mitgeliefert.

Fugendüsen

Eine Fugendüse ist für bestimmte Aufgaben ein unerlässliches Staubsaugerzubehör. Die langen schmalen Düsen ermöglichen das gründliche Saugen in engen Spalten zum Beispiel zwischen den Sitzpolstern eines Sofas oder in der Fuge zwischen Sitzfläche und Rückenlehne. Aber auch, wenn das Auto gesaugt werden soll, erreichen Sie meist nur mit einer Fugendüse den Bereich zwischen Sitz und Mittelkonsole oder unter den Vordersitzen. Aus diesem Grund sind die Saugdüsen der Staubsauger an Waschanlagen grundsätzlich flach ausgeführt.

Möbelbürsten

Möbelbürsten sind in der Regel rund oder oval und mit längeren Borsten rund um die Saugöffnung ausgestattet. Die Borsten dienen dazu, den Staub aus Polstern auszukehren oder eingetrockneten Schmutz auf Kleidungsstücken zu lösen, damit er abgesaugt werden kann. Die Borsten sind relativ weich, sodass mit der Möbelbürste auch kräftiger gebürstet werden kann, ohne Polsterstoffe oder Textilien zu beschädigen.

Polsterdüsen

Polsterdüsen funktionieren ähnlich wie die großen Bodendüsen. Sie sind jedoch kleiner und damit handlicher für das Saugen von Polstermöbeln, Autoteppichen oder auch Autositzen.

Praktisch sind bei manchen Staubsaugern die separaten Fächer im Gehäuse, in denen die Zusatzdüsen und -bürsten aufbewahrt werden können und so immer griffbereit sind.

Optionales Zubehör für Staubsauger

Einige Staubsaugerhersteller und verschiedene Hersteller von Zubehörartikeln bieten noch weiteres Zubehör für Staubsauger an. Für Dyson Staubsauger sind zum Beispiel mehrere spezielle Düsen und Zubehörsets für die Autopflege, Parkettdüsen, Matratzendüsen, Hundebürsten und noch einige mehr erhältlich. Eine besondere Düse eignet sich jedoch für jeden Haushalt und ist bei der Reinigung von Teppichen und Teppichböden oftmals die bessere Alternative zur Standardbodendüse. Die Rede ist von der sogenannten Turbodüse.

Turbodüsen für Staubsauger

Bis vor einigen Jahren war jeder hochwertige Staubsauger zum Beispiel von Hoover (der berühmte Klopfsauger) oder Vorwerk von Haus aus mit einer Düse ausgestattet, die heute als Turbodüse zusätzlich gekauft werden muss. Das Besondere an einer Turbodüse ist die im Inneren rotierende Walze mit spiralförmig angeordneten Borsten. Durch die Drehbewegung werden Staub und Schmutz aus dem Teppichflor ausgekehrt und können aufgesaugt werden. Mit einer Turbodüse ausgerüstete Staubsauger reinigen Teppiche und Teppichböden daher wesentlich gründlicher, als Sauger mit einfachen Bodendüsen, die nur saugen.

Die Walzen der Turbodüsen werden unterschiedlich angetrieben. Die einfache und preiswerte Variante nutzt den Luftstrom der eingesaugten Luft, um die Walze in Rotation zu versetzen. Teurer, aber auch leistungsfähiger, sind Turbodüsen mit einem eigenen Elektroantrieb für die Walze. Diese Turbodüsen passen allerdings nur zu Staubsaugern, deren Saugrohr mit einem Steckanschluss für die Stromversorgung der Düse ausgestattet ist. Die vom Luftstrom angetriebenen Turbodüsen passen auf fast jeden Staubsauger und werden meistens mit einem Adapter für Saugrohre mit unterschiedlichen Durchmessern geliefert. Wenn Sie einen neuen Staubsauger kaufen, bestellen Sie eine Turbodüse am besten gleich mit.

Staubsaugerbeutel – No-Name oder Marke – wer filtert besser?

Bei jedem herkömmlichen Staubsauger mit Beutel muss der Staubsaugerbeutel früher oder später gewechselt werden. Welcher Staubbeutel zu Ihrem Staubsauger passt, steht in der Bedienungsanleitung oder in den an den Verkaufsstellen ausgehängten Listen. Manche Staubsauger können nur mit speziellen Staubsaugerbeuteln aus Papier genutzt werden. Doch bei den übrigen Modellen ist die Zeit der Staubbeutel aus Papier seit ein paar Jahren vorbei. Nur noch selten werden daher Staubbeutel aus Papier angeboten. Der überwiegende Teil der Staubsaugerbeutel, ob Markenware oder No-Name Fabrikat, wird heute aus einem sehr feinen Vlies gefertigt.
Der Staubsauger Test zeigt, dass es bei der Filterleistung zwar Unterschiede zwischen den Markenprodukten zum Beispiel von Swirl und No-Name Staubbeuteln gibt. Allerdings sind die Unterschiede in den meisten Fällen so gering, dass der um das bis zu 5 oder 6-fache höhere Preis für einen Staubbeutel vom Markenhersteller nicht gerechtfertigt ist. Wer also keine Probleme mit einer kleinen, kaum wahrnehmbaren Menge Staub in der Abluft seines Staubsaugers hat, der kann beruhigt zu den No-Name Staubsaugerbeuteln greifen und mit der Zeit viel Geld sparen.

Bekannte Markenhersteller von Staubsaugern

Im Staubsaugertest haben sich insbesondere vier bekannte Markenhersteller auf der Masse hervorgehoben, die wir Ihnen in den folgenden Abschnitten mit Ihrem Produktprogramm einmal etwas näher vorstellen möchten.

Dyson Staubsauger – beutellose Staubsauger vom Pionier der Zyklon-Technik

Die modernen Staubsauger von Dyson sind nach wie vor die wohl leistungsfähigsten beutellosen Staubsauger auf dem Markt. Nicht ohne Grund ist Dyson in vielen Länder Marktführer bei den Zyklon-Staubsaugern. Seit Mitte er 1980er Jahre der erste Staubsauger mit Zyklon-Technik von Dyson verkauft wurde, hat das Unternehmen diese Technik ständig weiterentwickelt und perfektioniert. Bevor ein neuer Dyson Staubsauger verkauft werden kann, wird das Gerät auf Herz und Nieren getestet. Erst, wenn ein Dyson Staubsauger alle Tests fehlerfrei absolviert hat, kommt der Staubsauger in den Handel. Mittlerweile hat der Hersteller sein Staubsaugerangebot auf eine ganze Reihe unterschiedlicher Staubsaugertypen, darunter auch ein beutelloser Saugroboter, erweitert.

Dyson Bodensauger

Die klassischen Bodensauger standen am Anfang der Unternehmensgeschichte. Nur, dass diese Staubsauger keine Beutel benötigten. Noch heute gehören die Bodensauger zum Programm von Dyson und zeichnen sich durch eine nahezu perfekte Saugleistung und ein außergewöhnliches Design aus.

Dyson Bürstsauger

Dyson nennt seine Bürstsauger Small Ball Staubsauger. Diese Staubsauger sind mit einer rotierenden Turbobürste ausgestattet, sehr schlank gebaut und leicht im Haus zu transportieren. Das Saugrohr ist ausziehbar, sodass diese Sauger nur wenig Platz im Besenschrank benötigen. Dennoch bieten diese Sauger die volle Leistung der großen Dyson Staubsauger.

Kabellose Sauger von Dyson

Der Dyson V8 ist ein kabelloser und vielseitig einsetzbarer Staubsauger. Das lange, gerade Saugrohr des V8 ist abnehmbar, sodass der V8 sowohl als ausgewachsener Bodensauger wie auch als kleiner Handsauger genutzt werden kann. Der digitale Motor des V8 ist sehr leise und leistungsstark. Der Akku des aktuellen Dyson V8 wurde gegenüber dem Vorgängermodell noch einmal verbessert.

Dyson Akkusauger

Die Dyson Staubsauger der Modellreihe V6 Trigger sind handliche Akkusauger und perfekt für die Polsterreinigung sowie das Staubsaugen an schwer zugängliche Stellen. Der Schwerpunkt des Saugers liegt nahe am Griff, sodass der Sauger sehr gut und ausgewogen in der Hand liegt. Für die Trigger V6 Akkusauger ist ein umfangreiches Zubehörprogramm erhältlich.

Dyson Saugroboter

Vor etwa zwei Jahren hat Dyson seinen ersten Saugroboter vorgestellt. Wie alle Dyson Staubsauger benötigt auch der Dyson 360 Eye Saugroboter keinen Staubbeutel. Auch bei diesem Modell setzt Dyson auf die bewährte Zyklon-Technik. Der Saugroboter navigiert mit einer Kamera, Sensoren und verschiedenen vorprogrammierten Reinigungszyklen durch jeden Raum. Bei Bedarf kann der Dyson 360 Eye Saugroboter auch per Smartphone und App gesteuert werden. Im Staubsauger Roboter Test landet der Dyson 360 Eye regelmäßig auf den vorderen Plätzen.

Kärcher Staubsauger – Staubsauger von den Reinigungsprofis

Das bereits 1935 gegründete Unternehmen Kärcher ist den meisten wohl schon als Hersteller leistungsstarker Hochdruckreiniger für private Haushalte, Industrie und Handwerksbetriebe bekannt. Weniger bekannt ist, dass Kärcher seit Jahren auch sehr leistungsstarke Staubsauger fertigt und sein Portfolio in der letzten Zeit deutlich erweitert hat.

Kärcher Staubsauger mit Beutel

Bei den Staubsaugern mit Beutel hat Kärcher aktuell zwei verschiedene Modelle im Programm. Der VC 6 von Kärcher ist bereits länger auf dem Markt und perfekt für große Haushalte. Neu im Programm ist der VC 2. Dieser Kärcher Staubsauger wurde vom Hersteller für kleine Wohnungen und Haushalte mit ein bis zwei Personen konzipiert. Für beide Modelle bietet der Hersteller ein umfangreiches Zubehörsortiment.

Beutellose Kärcher Staubsauger

Bei seinem beutellosen VC 3 Staubsauger setzt Kärcher auf die Multizyklon-Technik. Der VC 3 ist ein neuer, kompakter Staubsauger für Wohnungen und nicht allzu große Häuser. Mit dem VC 3 können Teppiche, Teppichböden und glatte Böden aus Stein oder andern harten Werkstoffen mühelos gereinigt werden. Eine Fugendüse und ein spezieller Möbelpinsel gehören beim VC 3 zum Lieferumfang.

Kärcher Handstaubsauger

Die Handstaubsauger der Modellreihe VC 5 sind ebenfalls neu im Staubsaugerprogramm von Kärcher. Die Sauger sind außergewöhnlich kompakt und dennoch sehr saugstark. Laut Hersteller zählen diese Sauger zu den am besten reinigenden Staubsaugern auf dem Markt. Die VC 5 Staubsauger sind mit einem neuen, beutellosen Filtersystem ausgestattet.

Kärcher Staubsauger mit Wasserfilter

Kärcher ist einer der wenigen Hersteller, die Staubsauger mit einem Wasserfilter für private Haushalte herstellen. Die beiden Modell DS 6.000 und DS 5.800 sind beutellose Staubsauger mit Wasserfilter. Der Wasserfilter ist eine Neuentwicklung von Kärcher und filtert bis zu 99,9 % des Staubs aus der eingesaugten Luft und sorgt für frische Raumluft und saubere Böden.

Bosch Staubsauger – bewährte Qualität aus Stuttgart

Der schwäbische Konzern Bosch gehört seit vielen Jahrzehnten zu den führenden Staubsaugerherstellern in Deutschland. Mit hochwertigen Staubsaugern und innovativen Technologien konnte Bosch in den vergangenen Jahren seine Marktposition gegenüber den anderen Herstellern behaupten. Heute bietet das Unternehmen für den privaten Haushalt Staubsauger mit Beutel, beutellose Staubsauger und Akkusauger an.

Bosch Staubsauger mit Beutel

Die Staubsauger mit Beutel haben die Staubsaugerspate von Bosch groß gemacht. Heute finden sich die Perfectionist ProSilence 59 Bodenstaubsauger mit Beutel in jedem Staubsauger Test in den oberen Rängen. Dies liegt nicht zuletzt an der jahrzehntelangen Erfahrung des Herstellers und den ausgereiften Konstruktionen, die einen überdimensionierten Antriebsmotor überflüssig machen. Trotz ausgezeichneter Saugleistungen zählen die Perfectionist ProSilence 59 Bodenstaubsauger mit Beutel von Bosch zu den leisesten Staubsaugern weltweit.

Beutellose Bosch Staubsauger

Bosch nennt die Technologie seiner beutellosen Staubsauger das QuattroPower System. Damit bezeichnet Bosch ein ausgefeiltes System aus einem sogenannten HiSpin Motor, einer High Performance Düse, dem effizienten Staubabscheidesystem und optimierten Dichtungen im ganzen Sauger. Durch die Optimierungen sind die Bosch Staubsauger ohne Beutel leiser und effizienter, als die meisten andern beutellosen Staubsauger auf dem Markt. Zudem konnte der Energieverbrauch noch einmal gesenkt werden. Vier Modelle bietet Bosch seinen Kunden als beutellose Staubsauger aktuell an. Die Staubsauger tragen für technische Geräte recht ungewöhnliche Namen: Runn’n, Roxx’x, Relaxx’x ProSilence 66 und Zoo’o ProAnimal.

Bosch Akkusauger

Die Akkusauger von Bosch sind bekannt für ihre lange Akkulaufzeit und die ausgezeichnete Saugleistung. Gleich mehrere Modelle bietet Bosch bei den Akkusaugern zur Auswahl. Alle Akkusauger verfügen über leistungsstarke Lithium-Ionen Akkus. So zum Beispiel der Bosch Athlet 32.4V Handstaubsauger. Der Akkusauger reinigt je nach Bedarf in verschiedenen Leistungsstufen und ist mit einer rotierenden Bürstenrolle für perfekt gesaugte Teppiche und Teppichböden ausgestattet. Die Akkulaufzeit dieses Bosch Staubsaugers beträgt bis zu 60 Minuten.

Miele Staubsauger – hochwertige Staubsauger vom Traditionshersteller

In praktisch jedem Staubsauger Test landen Miele Staubsauger auf einem der vorderen Plätze, nicht selten werden sie sogar Testsieger im Staubsauger Vergleich. Der Hausgerätekonzern aus Gütersloh ist einer der ältesten Staubsaugerhersteller in Deutschland und fertig seit über 100 Jahren hochwertige Elektro- und Haushaltsgeräte und bietet seinen Kunden für jeden Bedarf den passenden Staubsauger.

Miele Staubsauger mit Beutel

Die Miele Bodenstaubsauger Complete C3, Complete C2, Compact C3 und Classic C2 unterscheiden sich vor allem in der Größe. Auf die Saugkraft und Qualität können Sie sich bei allen vier Modellen verlassen. Zu jedem Miele Staubsauger mit Beutel ist umfangreiches Zubehör erhältlich.

Beutellose Staubsauger von Miele

Mit dem Blizzard CX1 bietet Miele einen leistungsfähigen beutellosen Staubsauger, der mit einem Zyklon den groben Staub aus der Luft entfernt und den Feinstaub mit einem separaten Filter (HEPA Lifetime Filter) getrennt herausfiltert. Praktisch ist die Entleerung des Sammelbehälters nach unten. Dadurch kann der Staubsauger zum Entleeren tief über einen Abfallbehälter oder die Toilette gehalten werden. Die Staubentwicklung hält sich dadurch in Grenzen.

Miele Handstaubsauger

In der Modellreihe Handstaubsauger bietet Miele gleich vier verschiedene Modelle unter dem Namen Swing an. Allen gemeinsam ist die sehr schlanke Bauweise und die hohe Saugkraft. Der Hersteller verspricht bei diesen Saugern ein energiesparendes Saugen durch effiziente Motoren mit nur 700 Watt Leistung.

Miele Saugroboter

Ein moderner Saugroboter darf im Staubsaugerprogramm von Miele natürlich nicht fehlen. Der Scout RX1 Red – SJQL0 Saugroboter von Miele misst nur 88 mm in der Höhe. Niedrig genug, um unter den meisten Möbeln hindurchfahren zu können. Der Staubsauger Test zeigt, dass der Saugroboter mit seinem leistungsfähigen Lithium-Ionen Akkus mit einer Laufzeit von bis zu 120 Minuten das Reinigen von bis zu 150 m² Wohnfläche ohne erneutes Aufladen ermöglicht.

Worauf Sie beim Kauf eines Staubsaugers achten sollten

Ganz am Anfang, bevor Sie einen neuen Staubsauger kaufen, steht die Frage, wie viel Fläche müssen Sie regelmäßig reinigen. Danach richtet sich die Größe des Staubsaugerbeutels oder des Auffangbehälters. Je kleiner der Staubsauger sein kann, um so niedriger ist meist auch der Preis. Bei einem kleineren Sauger muss dennoch nicht auf eine gute Reinigungsleistung verzichtet werden. Nach der Raumgröße richtet sich auch der erforderliche Aktionsradius des Saugers. Achten Sie hierbei darauf, dass der Sauger über eine komfortable Kabelaufwicklung verfügt.

Staubsauger für kleine Wohnungen

Für kleine Wohnungen mit einem oder zwei Zimmern oder das schnelle Saugen zwischendurch sind Akkusauger eine gute Wahl. Mit Lithium-Ionen Akkus reicht die Laufzeit der Sauger für eine 2-Zimmerwohnung allemal. Um Kabel brauchen Sie sich bei einem Akkusauger auch nicht zu kümmern. Zudem benötigen Akkustaubsauger nur wenig Platz im Schrank oder der Besenkammer, wenn sie nicht benutzt werden.

Staubsauger für Allergiker

Hausstaub, Pollen oder Tierhaare sind für viele Allergiker ein Grauen. Der passende Staubsauger muss diese Allergene zuverlässig aus der Luft filtern und darf sie mit der Abluft nicht weiter im Raum verteilen. Für Allergiker sind daher Staubsauger mit einem zusätzlichen HEPA-Filter oder einem Wasserfilter empfehlenswert. Mit einem HEPA-Filter ausgestattete Staubsauger mit Beutel, so zeigt der Staubsauger Test, befreien die Abluft des Staubsaugers genauso gründlich, wie beutellose Staubsauger, die ebenfalls mit einem HEPA-Filter ausgerüstet sind. Keinen Gedanken über einen zusätzlichen Filter müssen sich als Allergiker machen, wenn Sie einen Staubsauger mit Wasserfilter nutzen. Das Wasser im Sauger und ein nachgeschalteter Separator reinigen die Abluft zuverlässig und gründlich. Der Vorteil ist zudem, dass bei der Behälterentleerung kein Staub aufgewirbelt wird.

Saugroboter – perfekt für die Unterhaltungsreinigung

Wer über den Kauf eines Saugroboters nachdenkt, sollte bedenken, dass sich diese Geräte nur sehr gut für die Unterhaltungsreinigung einer Wohnung eignen, diese Aufgabe aber vollkommen autonom erledigen können. Für eine gründliche Reinigung bis in die letzte Ecke und unter Tischen mit vielen Stühlen davor eigenen sich die Saugroboter noch nicht. Die Navigationssysteme und Reinigungszyklen werden zwar immer ausgefeilter, aber die Roboter zeigten im Saugroboter Test nach wie vor Schwächen, wenn es darum ging, die gesamte Fläche zu reinigen oder über die Kante etwas höherer Teppiche zu fahren.